In der Doppelrolle
Der Tischtennisspieler Robin Mühlebach ist gleichzeitig auch als Trainer aktiv. Hinter seinem Engagement steckt grosse Dankbarkeit.
In der DoppelrolleIm Untergeschoss der alten Turnhalle in Döttingen, zwei Türen und eine Trittstufe weiter, befindet sich ein Ort, der Robin Mühlebach geprägt hat. Betonstützen und Netzvorhänge gliedern den Raum in zwei Hälften. Unter dem Deckenlicht stehen mehrere Tischtennistische geordnet nebeneinander.
Anderthalb Stunden vor Trainingsbeginn liegen Schläger und Bälle noch unberührt in einem Behälter. Mühlebach ist gerade angekommen.Er ist seit ungefähr sechs Jahren Nachwuchschef des TTC Döttingen.
Gleichzeitig gehört der 34-Jährige dem Klubvorstand an und spielt für die 1. Mannschaft des TTC Bremgarten. Coach und Spieler – zwei Rollen, die er Woche für Woche ausfüllt und die
sich gegenseitig ergänzen.
Sein Weg dorthin war für ihn auch eine moralische Verpflichtung: etwas zurückzugeben für das, wofür er bis heute dankbar ist und was vor 26 Jahren begann. «Damals wünschte ich mir zur Kommunion
eigentlich nur einen Tischtennistisch», sagt Mühlebach. Schliesslich überzeugten ihn seine Eltern, einem Klub beizutreten – mit der Aussicht, dass er einen eigenen Tisch bekomme, falls ihm die
chinesische Nationalsportart gefalle. Seither ist er dem TTC Döttingen treu geblieben.
Er gehörte zu den besten im Aargau.
Vor allem auch, weil er die Vielseitigkeit des Tischtennis schätzt: die Rotationsmöglichkeiten mit dem Ball, die unterschiedlichen Spielsysteme der Gegner, die Geschwindigkeit des Spiels. Kommt
hinzu, dass sich Mühlebach zu einem erfolgreichen Spieler entwickelt hat. Aktuell ist er die Nummer 276 in der Schweiz.Allerdings bedeuten ihm solche Platzierungen nicht viel, eine positive
Nebensache, mehr nicht. Er spielt immer zum Plausch, ohne Verbissenheit. Niederlagen beschäftigen ihn nur so lange, wie sie andauern. Kurz und ohne zu hadern. Vielleicht ist es diese sorglose und
befreite Einstellung, mit der Mühlebach stetig Fortschritte erzielt hat.Nicht weniger entscheidend waren dabei die Bemühungen der Coaches, namentlich Thomas und Walter Riechsteiner, zwei Brüder,
die ihm die Grundlagen des Tischtennis ohne Leistungsdruck vermittelten. Und ein gewisses Talent, das Mühlebach im Unterschied zu seinen Konkurrenten vieles erleichterte. Besonders das Ballgefühl
wurde zu seiner grossen Stärke.Im Teenageralter war er so gut, dass er die Voraussetzungen erfüllte, jeden Samstag in Lenzburg am Kadertraining teilzunehmen – gemeinsam mit den besten Spielern
des Kantons Aargau. «Einmal wurde ich beinahe ausgeschlossen, weil ich zu wenig Gas gegeben habe», sagt Mühlebach mit einem Schmunzeln. Auch dort habe er vieles locker genommen, unbeschwert.
Höhere sportliche Ziele verfolgte er nie bewusst.Generell strebte er aber schon danach, besser zu werden. Dafür fand er auch die nötige Motivation. Ab 14 Jahren trainierte er dreimal wöchentlich,
für kurze Zeit stockte er gar auf vier Trainings auf. Und bald gehörte Mühlebach zu den bestklassierten Spielern des TTC Döttingen. «Während dieser Zeit spielte ich sicherlich jedes zweite
Wochenende an einem Turnier», sagt Mühlebach.Blickt er darauf zurück, erinnert er sich gerne an den Titel als Aargauer U13-Meister. Weil es der erste war. Die Teilnahmen an den Schweizer
Meisterschaften, bei denen er in den K.-o.-Runden ausschied, nimmt er vor allem als wertvolle Erfahrungen mit. Sie bleiben, so bescheiden Mühlebach ist, eher im Hintergrund.Der Klub soll
vorangebracht werden.
Durch den Klub lernte er auch seinen besten Freund kennen, mit dem er noch vor dem 20. Geburtstag den ersten Trainerkurs besuchte. Danach unterstützte er gelegentlich die jüngeren Spieler, bis er
mit 28 Jahren nach einem schleichenden Einführungsprozess die Verantwortung für den Nachwuchsbereich übernahm. Für Mühlebach eine Chance, das Engagement, das er als Anfänger von erfahrenen
Klubmitgliedern genoss, nun selbst der nächsten Generation weiterzugeben.Dass er parallel dazu als Spieler in der NLC, der dritthöchsten Schweizer Liga aktiv ist, macht ihn zu einem überaus
glaubwürdigen und kompetenten Trainer. Fast schon eine Rarität, zumal Spieler auf diesem Niveau weniger bereit sind, Anfänger zu trainieren und tendenziell Kaderspieler ausbilden. Doch Mühlebach
geht es um die Sache an sich, um den Klub voranzubringen.
Dazu gehört, dass er auch den Überblick über die Neuanmeldungen hat, die Kommunikation mit den Eltern und die Organisation der Leiterplanung. Mehrere Stunden gehen pro Woche für diese Aufgaben
drauf. Ein Zeitaufwand, der mit seinem Familien- und Arbeitsleben nicht immer leicht zu handhaben ist, aber mit Sinn erfüllt ist. Auch weil er als Mensch gewachsen ist und im Training gelernt
hat, Geduld zu üben und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Ein Aspekt, der ihm als Spieler geholfen hat, nicht sofort den abschliessenden Schlag zu vollziehen, sondern einmal auf eine
bessere Situation zu warten. Auf der anderen Seite kann er als Spieler mit viel Praxiserfahrung gute technische Lehrpunkte beibringen, aber auch, wie man in Druckphasen mental ruhig bleibt. So
oder so ist er mit Leib und Seele dabei. Es ist Tischtennis: seine Leidenschaft.
Kurz vor Trainingsbeginn um 18.30 Uhr trudeln dann die ersten Kinder ein. Mühlebach klatscht mit jedem ab. Bald darauf werden die ersten Bälle geschlagen.
Resultate von Späckbrettliturnier Jahresmeisterschaft Saison 2025-2026 vom 11.06.2026:
1. Nelio Jordi
2. Roger Kappeler
3. Robin Mühlebach
4. Aron Horvath
5. Ramon Laube
«Es zeigt, dass auch ein kleiner Klub, der überhaupt nicht auf Leistungssport ausgerichtet ist, hervorragende Spieler hervorbringen kann. Gerade die Nachwuchsleiter macht ein solcher Erfolg sehr stolz und gibt ihnen eine Extraportion Motivation», schreibt Robin Mühlebach, Nachwuchschef des TTC Döttingen auf Anfrage. Er war auch der letzte Nachwuchsspieler des TTC Döttingen, der sich für die Schweizer Meisterschaften qualifizierte.
Eigentlich hatte Nelio zuerst, der mit fünf Jahren im Luftschutzkeller seiner Grosseltern mit Tischtennisspielen begann, von einer Teilnahme am Turnier abgesehen: «Ich wäre einer der am
schlechtesten Klassierten gewesen.» Was sollte er dort also ausrichten?
Nach dem Zuspruch seiner Trainer und mit der Aussicht, sich mit den Besten zu messen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln, wagte er schliesslich den Schritt an die Schweizer Meisterschaften. Gleichzeitig war die Teilnahme der Lohn für eine erfolgreiche Saison. In der 5. Liga gewann er beinahe alle seine Partien und trug damit wesentlich zum Aufstieg seiner Mannschaft in die 4. Liga bei. Dank seiner konstant starken Leistungen erreichte er zudem bereits im Laufe der abgelaufenen Spielzeit die notwendige Klassierung D5, um sich für die Schweizer Meisterschaften zu qualifizieren.
Dass Nelios Entwicklung nicht von ungefähr kommt, bemerkten seine Trainer früh: «Besonders in Sachen Lernbereitschaft und Ballgefühl war er anderen überlegen.» Er habe stets mehr erreichen, dazulernen und Matches gewinnen wollen. Tricks, die er online sah, versuchte er im Training nachzuspielen und holte sich bei den Leitern das nötige Wissen dazu.
Die Konkurrenz hat mehr Biss
In Neuhausen angekommen, traf Nelio in einer Sporthalle auf «extrem viele Leute mit unterschiedlichen Dialekten», wie er sagt. Obwohl beim Spiel einiges an Konzentration gefordert sei, sei es trotzdem ungewohnt laut rund um die Tische gewesen. Auch emotionale Ausrufe blieben nicht aus. Nelio musste sich entsprechend daran gewöhnen.
Dass seine Gegner in der Gruppenphase dann jeweils stärker gesetzt waren, machte die ganze Situation nicht leichter. Wie von ihm prophezeit, gab es gegen sie nichts zu gewinnen. Er verlor beide Partien mit 0:3 Sätzen. Damit schied er aus dem Turnier aus. Gleichwohl zieht er Positives daraus. Zum einen zeigte sich schonungslos, in welchen Bereichen noch Verbesserungspotenzial besteht.
Sein Trainer Walter Riechsteiner, der ihn begleitete, erkannte vor allem in den Bewegungsabläufen eine Ursache für die beiden Niederlagen. Im Vergleich zu seinen Kontrahenten verharrte Nelio zu oft an einer Stelle und nahm eine zu statische Grundhaltung ein. «Das ist wohl darauf zurückzuführen, dass ich im Nachwuchstraining meist gegen schwächere Gegner spiele», sagt Nelio. Deshalb habe er sich vorgenommen, künftig vermehrt mit den Erwachsenen zu trainieren.
Zum anderen half das Turnier dem 15-Jährigen, einzuschätzen, welcher Aufwand tatsächlich nötig ist, um an der Spitze mitzuspielen. Dabei wurde ihm bewusst, dass einige Spieler deutlich verbissener sind als er und einen grösseren Willen zeigen, sich im Tischtennis nach oben zu arbeiten. «Bei mir steht der Spass im Vordergrund», sagt Nelio. Aktuell sei er nicht bereit, sich zusätzliche Trainings und Turniere aufzuerlegen, weil dadurch ein Erwartungsdruck entstehe, den er nicht suche. Priorität hätten für ihn die Schule und die Familie. Auch wenn Nelio die Schweizer Meisterschaften erreichte, bleibt Tischtennis für ihn ein Hobby.
Fernziel in Sicht.
Gewisse Ambitionen habe er aber trotzdem. Vor Kurzem erreichte er an der Punkte-Trophy den dritten Platz. Die regionale Turnierserie, die an mehreren Wochenenden stattfindet, wurde speziell für den Nachwuchs konzipiert. Über 30 Spieler nahmen teil. Das gute Abschneiden von Nelio hat ihm verdeutlicht, dass noch einiges möglich ist – auch wenn dies im normalen Trainingsrahmen geschehen soll.
Dass er so bald wieder eine Schweizer Meisterschaft spielen wird, glaubt er nicht, da er ab nächstem Jahr in der Kategorie U17 eingeteilt wäre. Optimistischer ist in dieser Hinsicht der TTC
Döttingen: «In zwei Jahren könnte dieses Szenario realistisch sein.» Als Fernziel sehe man Nelio in der ersten Klubmannschaft spielen. Diese ist in der vierthöchsten Schweizer Liga klassiert.
Doch vorerst heisst das Credo: Schritt für Schritt.
Döttinger Nachwuchs an der Abschlussrunde der Punktetrophy
(cm, rm 05.06.2026) Die Nachwuchsspieler des TTC Döttingen treten zum letzten Turnier der Saison an. Insbesondere die Ausgangslage von Nelio Jordi ist vielversprechend.
U15:
Nelio Jordi tritt in der stärksten 6er Gruppe an. Er unterliegt einzig den beiden stärkeren Spieler im vierten resp. fünften Satz. Die anderen drei Spiele entscheidet er für sich. Damit belegt er den 3. Rang des Tages.
Genau diese beiden Spieler liegen auch in der abschliessenden Rangliste vor ihm. Nelio klassiert sich auf dem hervorragenden 3. Abschlussplatz. Zu dieser Leistung gratulieren wir ihm von Herzen.
U17/19:
Auch in dieser Kategorie kämpft Ramon Laube um eine Topplatzierung mit. Leider ist er an diesem Tag verhindert und kann somit nicht mehr in den Kampf um die Spitze eingreifen. Er verliert dadurch 6 Ränge und klassiert sich auf dem 12. Abschlussrang.
Elias Gisler tritt in der drittstärksten Gruppe an die Platte. Er kann zwei von fünf Begegnungen für sich entscheiden. In zwei weiteren unterliegt er knapp im 5. Satz. Er belegt den 19. Tagesrang und den 21. Schlussrang in der Gesamtrangliste.
In der selben Gruppe tritt Noah Santamaria an. Noah kämpft sich einmal bis in den 5. Satz vor, unterliegt dann aber knapp. Doch er erspielt auch zwei Siege. Er liegt kurz hinter Elias auf dem 22. Zwischenrang und auf dem 25. Schlussrang.
In einer 7ner Gruppe tritt Xintian Geng an. Er entscheidet drei Spiele für sich. Zum Schluss des Tages belegt er damit den 24 Rang, in der Abschlussrangliste den 33. Rang.
Siegerfoto Punktetrophy U15; Saison 2025-2026; Nelio Jordi, TTC Döttingen, 3. Platz (rechts)
GV Tischtennisclub Döttingen vom 29.05.2026 (cm/rm)
An der diesjährigen Generalversammlung nahmen 21 Mitglieder teil.
Präsidentin Sabrina Schifferle begrüsste die Anwesenden im Clublokal herzlich, erneut sind wieder mehrere Nachwuchsspieler anwesend.
Im offiziellen Teil werden die Ein- und Austritte bekannt gegeben, die neuen Statuten genehmigt und den Nachwuchstrainern gedankt. Die Arbeit der Trainer*innen hat sich dieses Jahr besonders belohnt, mit der Teilnahme von Nelio an den Nachwuchs Schweizermeisterschaften.
Dieses Jahr durften wir einige Erfolge verzeichnen. Nebst dem erfolgreichen Plausch Turnier im Fiori in Baden mit rund 30 Teilnehmer*innen bei bestem Wetter gilt es vor allem die sportlichen Highlights des Jahres hervorzuheben:
• Aufstieg Döttingen 5 in die 4. Liga mit der Mannschaft um Nelio Jordi, Ramon Laube und Walter Riechsteiner
• Unlizenzierte AG-Meisterschaft 1.Platz von Peter Hanak
• AG Meisterschaft Damen A/B/C Sabrina Schifferle 1. Platz
• Schweizermeisterschaft Einzel und Doppel O40 Svetlana Harrer
Nach regen Diskussionen über die Mannschaftsaufstellung für nächstes Jahr wird eine Lösung gefunden. Es folgen die Zahlen rund ums Budget und der einstimmigen Wiederwahl des gesamten Vorstands. Hier gibt es grossartige News Svetlana Harrer wird als Vize Präsidentin gewählt. In der Vergangenheit übte Thomas Riechsteiner eine Doppelfunktion aus. Er wird nun das Amt des Vizepräsidenten an Svetlana abgeben. Sie hat den Vorstand in der Vergangenheit oft tatkräftig unterstützt und wird vor allem Sabrina in ihren Aufgaben entlasten.
Nach dem offiziellen Teil verschiebt sich die Gruppe nach Klingnau ins Elefanten Pub. Dort geniessen die Mitglieder*innen einen gemütlichen Abend.
Nun steht die Sommerpause vor der Tür. Hier stehen die Clubmitglieder*innen wieder an zwei Abenden beim beliebten Nachtschwimmen in der Badi Klingnau im Einsatz. Das Plauschturnier im Fiori findet diesen Sommer leider nicht statt.
Der Vorstand für die Saison 2026-2027
Von links; Patrick Keller (Kassier); Sabrina Schifferle (Präsidentin); Thomas Riechsteiner (Spielleiter); Svetlana Harrer (Vicepräsidentin); Robin Mühlebach (Chef Nachwuchs)
Resultate des Tischtennisclubs Döttingen an den Schweizermeisterschaften 2025/2026
(wr, rm 19.05.2026)
Als Saisonabschluss standen die Schweizermeisterschaften auf dem Programm. Während Nelio Jordi im Nachwuchsbereich erste Erfahrungen an diesem prestigeträchtigen Turnier sammelt, waren bei den Senioren gleich drei Döttinger im Einsatz.
Lange Durststrecke beendet bei der Nachwuchs Schweizermeisterschaften
Anfang Mai fanden in Neuhausen die Schweizer Nachwuchs-Einzelmeisterschaften statt. Dank seiner Umklassierung mitten in der Saison qualifizierte sich mit Nelio Jordi erstmals seit 15 Jahren wieder ein Nachwuchsspieler des TTC Döttingen für die SM – in der Kategorie U15. Sportlich war das Turnier nach zwei 0:3-Niederlagen in der Gruppenphase zwar rasch beendet, dafür blieb umso mehr Zeit, den besten Nachwuchsspielern der Schweiz zuzuschauen und wertvolle Eindrücke zu sammeln. Bereits die Qualifikation ist ein grosser Erfolg. Der TTC Döttingen gratuliert Nelio herzlich und ist stolz auf diesen Meilenstein.
Der TTC Döttingen stellt die zweifache Senioren- Schweizermeisterin
Eine kleine Schar von 3 Spielern vom Tischtennisclub Döttingen nahmen an den diesjährigen Senioren Schweizermeisterschaften 2025/2026 in Petit-Lancy teil. Am Samstag, 09. Mai wurde die Doppelkategorien durchgeführt, während am Sonntag die Einzel ausgetragen wurden.
Aufgrund der wenigen Anmeldungen wurden die Damendoppelserien O40, O50 und O60 zusammengelegt. Svetlana Harrer tritt mit Anna Acs vom TTC Weinfelden an. In den Gruppenspielen können sie sich mit dem zweiten Platz fürs KO-Tableau qualifizieren. Da kommen sie erst richtig in Fahrt und gewinnen ihr Halbfinal in drei Sätzen. Im Final steht ihnen erneut die Paarung Ruggio-Williams/Alimpinisis-Hofer gegenüber. Gegen diese mussten sie die einzige Niederlage aus der Gruppenphase einstecken. Im Final konnten sich Svetlana und Anna steigern und krönten sich nach vier Sätzen mit Gold. Für Svetlana bedeutete dies die Titelverteidigung, während Anna sich gegenüber der letztjährigen Bronzemedaille steigerte.
Für eine Bronze-Medaille reichte es in der Kategorie Mixed-Doppel O40 für Svetlana Harrer und Mimmo Calabretto. Sie scheitern im Halbfinal in drei knappen Sätzen gegen die an Position 1 gesetzte Paarung Winterberger/Ruggio-Williams.
Eine zweite Bronzemedaille durfte Mimmo gemeinsam mit Roger Kappeler im Herren Doppel O50 entgegennehmen. In den Gruppenspielen gewinnen sie zwei der drei Begegnungen und qualifizieren sich so für das Hauptfeld. Im Halbfinal treffen sie dann auf die zu starke Paarung Miller/Puertas aus Rossens.
Die Dameneinzel O40 und O50 wurden ebenfalls zusammengelegt. Unbeschadet übersteht Svetlana die Gruppenspiele und erreicht so das Halbfinale. Svetlana zeigt Nervenstärke, um ihre Gegnerin im Entscheidungssatz niederzuringen. Im Final bestätigte Svetlana ihren Gruppensieg gegen Deborah Alimpinisis-Hofer. Nach fünf engen Durchgängen machte die Döttingerin mit 11:5 den Titelgewinn perfekt.
Im Herren Einzel O50 scheitert Roger Kappeler in den Gruppenspielen. Mimmo übersteht diese auf dem zweiten Gruppenrang und erreicht damit den Achtelfinal. Da kann er seinen Gegner nur im Startsatz gefährden, muss sich schlussendlich in drei Sätzen geschlagen geben.
Doppel Senioren Schweizermeisterin Svetlana Harrer, 1. Rang Damen Einzel O40-O50; 1. Rang Damen-Doppel O40-O50-O60, 3. Rang Mixed O40
Resultate des Tischtennisclubs Döttingen an den Aargauer Meisterschaften 2025/2026
(wr, rm 14.05.2026)
Eine kleine Schar von Spielern vom Tischtennisclub Döttingen nahm an den diesjährigen Aargauer Meisterschaften in Windisch teil.
Aargauer Meisterin vom Tischtennisclub Döttingen
Am erfolgreichsten war Präsidentin Sabrina Schifferle. Sie spielte hervorragend und holte den Titel Aargauer Meisterin in der höchsten Damenkategorie in Einzel.
Im Finale dieser Kategorie standen sich die Oltenerin Larissa Stebler und Sabrina gegenüber. In einem hart umkämpften Spiel, das über 5 Sätze ging, behielt Sabrina die Nerven und siegte im letzten Satz mit 11:6 und durfte die Goldmedaille entgegennehmen.
Die Resultate der weiteren Döttinger Teilnehmer:
Andreas Töglhofer, Joachim Groten und Sabrina Schifferle spielten in der Kategorie C6-C8. Andreas und Joachim erreichten beide den guten 17. Rang. Sabrina scheitern in den Gruppenspielen und landet auf dem 27. Platz.
In der Kategorie D1-D2 spielten Aron Horvath, Elias Gisler und Philipp Streuli. Aron und Philipp erreichten den 9. Platz während sich Elias auf dem 24. Rang platzierte.
In den Alterskategorien wurden folgende Resultate erreicht:
Kategorie O50; Andreas Töglhofer; 5. Rang
Kategorie O40; Aron Horvath; 9. Rang
Kategorie U17/19; Elias Gisler; 10. Rang
In der Clubwertung erreichte der TTC Döttingen den guten 8. Rang.
